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Matterhorn (pixabay 425134)

Der Vorstand kreißte, und gebar …

das Rest-Jahresprogramm 2021 - nach menschlichem Ermessen

Im Rahmen einer Online-Vorstandssitzung haben wir über die zukünftige Ausrichtung des Collegium Vini beratschlagt. Im Folgenden möchte ich kurz über die Erkenntnisse berichten.

Die Online-Veranstaltungen des Collegium Vini wurden nach anfänglichem Zögern dann doch extrem gut angenommen. Dennoch werden Präsenzveranstaltungen natürlich ebenso ungemein vermisst. Wir wollen insgesamt mehr Diversität bei Veranstaltungen. Für die Entscheidung zwischen Online. und Präsenzveranstaltungen haben wir uns zu einem beherzten „sowohl – als auch“ entschlossen, d.h. wir werden die Vorteile beider Welten nutzen.

Zu den Vorteilen von Online-Veranstaltungen zählen:

Das Publikum unterscheidet sich z.T. sehr → d.h. wir erreichen andere Menschen, die wir z.T. verloren
hatten oder nie erreicht hätten (wg. Immobilität, Entfernung, Bequemlichkeit, Kosten, etc.)
Nicht nur für die User, auch für den Verein ergeben sich enorme Vorteile „online“:
● Einfache Planbarkeit, ohne Raum, ohne Verpflichtungen
● Auch innovative Themen denkbar, ohne Rücksicht auf Teilnehmerzahl (Uruguay oder Julia Walch)
● Direkter Kontakt mit Winzern möglich
● Realisierung von Kostenvorteilen für Mitglieder (Rabatte durch Sammelbestellung)
● Geringere Hemmschwelle für Gäste und Interessenten
● Multiplikationseffekte durch Gäste von Teilnehmern
● u.v.m

Allerdings ist die Logistik nicht ganz einfach zu lösen.

Bzgl. Präsenz-Weinproben haben wir uns ebenfalls zu einem dualen Ansatz entschlossen.

Im Steigenberger lag der Schwerpunkt bisher voll auf den Weinen, hier haben wir üblicherweise 20 Weine mit einer Unterbrechung durch ein Tellergericht verkostet.

Zukünftig wollen wir mehr Abwechslung bieten, indem wir auch mal den Fokus mehr auf Kulinarik, also Wein und Speisen, richten. Das werden dann eher 12 Weine bei einem 3-Gang-Menu sein, wobei die Herausforderung an den Koch besteht, sich nach unserer Weinauswahl zu richten.

Hier erhoffen wir uns neben einer anderen Perspektive auf Wein ebenfalls eine geringere Hemmschwelle für Gäste, das Collegium Vini kennenzulernen.

Jahrgangsproben werden wir wohl sicherlich weiterhin im Steigenberger durchführen, allein schon aufgrund der Menge der vorzustellenden Weine. Allerdings werden wir in 2021 nochmal auf die Jahrgangsproben verzichten müssen, eine praktikable Durchführbarkeit mit entsprechender Vorbereitung auch seitens der Gebietsexperten sehen wir dieses Jahr nicht.

Diese Überlegungen vorausgeschickt – Trommelwirbel – ist das also das derzeit geplante Rest-Jahresprogramm 2021:

Wir arbeiten derzeit daran, etwa Ende Juli noch eine Online-Veranstaltung durchzuführen, können jedoch noch nicht sagen, ob das nach unseren Vorstellungen klappen wird.

Wir haben ebenfalls vor, etwa Ende August eine Loreley-Rundfahrt mit dem Schiff ab Rüdesheim inkl. exklusiver Weinprobe zu organisieren.

Konkreter mit den Daten wird es jetzt:

Am 27.10. wollen wir im Ristorante Brighella (Frankfurt-Eschersheim, vielen sicherlich noch bekannt) einen Testlauf einer Weinprobe nach dem neuen kulinarischen Rezept starten. Das Thema wird dann „Gardasee“ sein. Eine gesonderte Einladung wird folgen, Termin bitte vormerken.

Am 17.11. werden wir eine Weinprobe im Steigenberger durchführen. Dr. Thees wird uns Weine aus römischen Kelteranlagen vorstellen. Auch hier Termin bitte vormerken.

Für Samstag, den 4.12.21, planen wir wiederum eine Online-Veranstaltung als gastrosophischen Jahresabschluss. Auch hier werden wir uns wieder etwas Besonderes einfallen lassen. Ganz sicher!

Der Vorstand hofft, Ihren Geschmack getroffen zu haben und Ihre Erwartungen an das Collegium Vini in Anbetracht der Umstände erfüllen zu können.

Wir freuen uns über ein Feedback zu diesen Überlegungen, wobei die  schönste Bestätigung natürlich Ihre Teilnahme ist.

Herzlichen Dank für Ihre Flexibilität

Ihr Präsident

Klaus Rössler

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