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	<title>Dr. Hermann &#8211; Gesellschaft für Weinkultur e.V.</title>
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	<description>Das Collegium Vini versteht seit 1951 Weinkultur als soziale Praxis, nicht als Disziplin. Wein wird mit Genuss im Kontrast der Landschaften, Rebsorten und Jahrgänge nicht erklärt, sondern besprochen.</description>
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	<title>Dr. Hermann &#8211; Gesellschaft für Weinkultur e.V.</title>
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		<title>Moselfahrt 12./13.7.2025 des Collegium Vini &#8211; Persönliche Notizen Dr. Peter Hilgard</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Rössler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2025 05:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit den Tagen des Erwachens meiner Freude am Wein habe ich ein sehr gespaltenes Verhältnis zu Wein aus Riesling-Trauben. Nach einer feucht-fröhlichen Nacht mit Rheingauer Riesling hatte ich erhebliche Magenbeschwerden, die sich später schon nach kleinsten Mengen Riesling-Wein wiederholten. Das war eine Katastrophe, denn der Wein schmeckte ja so gut! Ich war fortan gezwungen, mich [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Seit den Tagen des Erwachens meiner Freude am Wein habe ich ein sehr gespaltenes Verhältnis zu Wein aus Riesling-Trauben. Nach einer feucht-fröhlichen Nacht mit Rheingauer Riesling hatte ich erhebliche Magenbeschwerden, die sich später schon nach kleinsten Mengen Riesling-Wein wiederholten. Das war eine Katastrophe, denn der Wein schmeckte ja so gut! Ich war fortan gezwungen, mich beim Konsum vom Rebensaft dieser Sorte sehr zurückzuhalten. Nur die Jahrgangsproben des Collegium Vini hielten mein Interesse am Riesling wach, ansonsten hatte ich wenig bis gar keinen Kontakt mit diesen Weinen und entsprechend habe ich das Geheimnis des Rieslings für mich persönlich nie lüften können – bis zur Reise des Collegium Vini an die Mosel im Juli 2025!</p>



<p class="wp-block-paragraph">In allen drei besuchten Kellereien (Weingut Alexander Lörsch in Leiwen, die Bischöflichen Weingüter in Trier und das Weingut Dr. Hermann in Erden) habe ich Weine verkosten dürfen, die ich in meinem Leben noch nie in dieser Intensität erlebt habe. Ich habe erfahren, dass durch die feine Struktur des in der Region vorherrschenden Devon-Schiefers die Weine eine ausgeprägte Mineralität und rauchige Untertöne entwickeln können, wie ich sie in anderen Anbaugebieten eigentlich noch nie geschmeckt habe. Hinzu kommt natürlich das kühlere Klima an der Mosel und ihren Nebenflüssen Saar und Ruwer, was zu einer längeren Vegetationsperiode führt. Dadurch entstehen wohl einerseits die vielschichtigen Fruchtaromen bei einem meist moderaten Alkoholgehalt, andererseits aber auch die von vielen Kennern so hochgeschätzte lebendige und frische Säure.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich steht es mir als Riesling –„Greenhorn“ nicht zu, einen Kommentar zu den unterschiedlichen Weinen zu schreiben. Dennoch möchte ich wenigstens meinen Favoriten erwähnen, der, wie ich glaube, meine Eindrücke vom Mosel-Riesling insgesamt in einem einzigen Glas zusammengefasst hat: der „2024er Erdener Herzlei Spätlese“ aus 130 Jahre alten Reben vom Weingut Dr. Hermann mit seiner unglaublichen Eleganz, herrlichen Frucht und äußerst filigranen Säurestruktur. Ich denke, dass jemand, der diesen Wein liebt, etwas von der Seele und dem Geist der Mosel und ihren Weinmachern verstanden haben muss!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Highlight der Reise war der Besuch der Landesausstellung in Trier zum Thema „Marc Aurel“. Dort haben wir eine spannende Zeitreise zu diesem letzten großen römischen Kaiser und Philosophen unternommen, die uns gezeigt hat, dass die Probleme der Menschen im Römischen Reich vor 2000 Jahren denen unserer Zeit durchaus ähnlich waren. Am Ende des Rundgangs durch die antike Geschichte wurde man auf einen Satz Marc Aurels aus seinen „Selbstbetrachtungen“ hingewiesen:<br><em><br>„Die Zeit, wo du alles vergessen hast, ist nahe,<br>nahe auch die Zeit, wo dich alle vergessen haben.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sind diese Worte eine Drohung oder ein Trost? Darüber lässt sich trefflich nachdenken. Großen Dank an Frau Schmitges-Thees und Herrn Thees für die Organisation und Durchführung dieser großartigen Reise, die bei mir – wie ich hier versucht habe in Worte zu fassen &#8211; zu einer wunderbaren Erkenntnis geführt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Peter Hilgard</p>
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		<title>Mosel-Tour 2025 &#8211; Einladung und Programm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Rössler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2025 04:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mosel]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe Weinfreundinnen und Weinfreunde, ich möchte Sie herzlich zu unserer diesjährigen Mosel-Tour einladen, die Frau Dr. Schmitges-Thees und Herr Dr. Thees organisiert haben &#8211; herzlichen Dank dafür. Folgendes Programm ist geplant: Samstag, 12. Juli 2025 Einchecken im Hotel Blesius Garten in Trier-Olewig Sonntag, 13. Juli 2025 Bei den drei Weingütern, die uns empfangen werden, handelt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Liebe Weinfreundinnen und Weinfreunde,</p>



<p class="wp-block-paragraph">ich möchte Sie herzlich zu unserer diesjährigen Mosel-Tour einladen, die Frau Dr. Schmitges-Thees und Herr Dr. Thees organisiert haben &#8211; herzlichen Dank dafür.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Folgendes Programm ist geplant:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Samstag, 12. Juli 2025</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Abfahrt mit dem Bus<br>7:00 Uhr Friedrichsdorf, Bahnhof<br>7:15 Uhr Bad Homburg, Bahnhof<br>7:45 Uhr Frankfurt am Main, Hbf Südseite<br>8:15 Uhr Wiesbaden, Aral-Tankstelle am Hauptbahnhof</li>



<li>10:00 Uhr Ankunft im <strong>Weingut Alexander Lörsch</strong> in Leiwen, Zummethöhe, Weinprobe mit den Weinen des Weinguts (u. a. Trittenheimer Apotheke, Piesporter Goldtröpfchen), Imbiss zu Mittag</li>



<li>Weiterfahrt nach Trier</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Einchecken im <strong>Hotel Blesius Garten</strong> in Trier-Olewig</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>14:40 Uhr ca. 10 min zu Fuß vom Hotel zur Weinprobe<br>15:00 Uhr Weinprobe in der Remise im Museum am Dom mit den Weinen der <strong>Bischöflichen Weingüter</strong> (insbesondere Saar und Ruwer: u. a. Scharzhofberger, Kaseler)</li>



<li>19:30 Uhr Gemeinsames Abendessen im Hotel Blesius Garten</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sonntag, 13. Juli 2025</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nach dem Frühstück im Hotel um 10:00 Uhr Führung durch die Landesausstellung <strong>„Marc Aurel“ im Rheinischen Landesmuseum Trier</strong> (wiederum ca. 10 min zu Fuß, Abmarsch 9:40 Uhr)</li>



<li>Mittagessen in Trier</li>



<li>14:00 Uhr Abfahrt mit dem Bus nach Erden zum <strong>Weingut Dr. Hermann</strong>. Weinprobe mit den Weinen des Weinguts Dr. Hermann (u. a. Erdener Treppchen, Herzlei und Prälat, Ürziger Würzgarten, Wehlener Sonnenuhr)</li>



<li>Ca. 17:00 Uhr Rückfahrt mit dem Bus</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Bei den drei Weingütern, die uns empfangen werden, handelt es sich um Betriebe, die in den letzten Jahren durch herausragend gute Weine auf sich aufmerksam gemacht haben: Alexander Lörsch ist als Quereinsteiger in den renommierten Kreis „DER RING – Mosel 1899 e. V.“ aufgenommen worden. Die Bischöflichen Weingüter schöpfen aus dem größten Besitz (ca. 130 ha) an renommierten Weinberglagen im gesamten Weinbaugebiert Mosel und haben unter der Leitung der Güterdirektorin Frau Lübcke den klassischen Riesling zur neuen Blüte gebracht. Das Weingut Dr. Hermann hat seit Jahren mit Höchstbewertungen in Vinum und in Robert Parker´s Wine Advocate so von sich reden gemacht, dass es in diesem Jahr in den exklusiven Kreis des VDP-Mosel aufgenommen wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Marc Aurel Ausstellung wird sicherlich ein weiteres Highlight, da das Rheinische Landesmuseum mit seinen großen Schätzen an römischen Funden über reichlich Kontakte und Tauschobjekte für Leihgaben verfügt, um Ausstellungen zu römischer Geschichte von internationalem Rang zu bestücken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnahmegebühr für Mitglieder beträgt 390,&#8211; €, für Gäste 450,&#8211; €. Darin enthalten sind die Weinproben; der Imbiss am Samstag; Übernachtung / Frühstück und Abendessen im Hotel Blesius Garten und der Bustransfer. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bitte melden Sie sich verbindlich an bis <strong>zum 31. April 2025 </strong>und überweisen Sie den Teilnahmebeitrag auf unser Konto Commerzbank AG mit der IBAN DE14 5004 0000 0313 0382 00. Die Teilnehmerzahl ist aus Platzgründen bei den Weingütern auf 35 begrenzt. Um eine zügige Anmeldung wird deshalb gebeten!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit herzlichen Grüßen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Klaus Rössler</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Ich bitte auch diejenigen, die sich bereits auf Zuruf angemeldet haben, das Formular auszufüllen (werde aber im Zweifel auch nachhaken). Es geht mir darum, alle Daten, auch den Zustieg, sicher zu wissen.</em></p>


[contact-form-7]



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Einladung Weinprobe „Historische Weinbergslagen an der Mosel“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Rössler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Oct 2021 20:18:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Mosel]]></category>
		<category><![CDATA[Bernkasteler Doctor]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe Collegiatinnen und Collegiaten, in unserer Weinprobe am Dienstag, dem 16. November 2021 um 18.30 Uhr im Hotel Steigenberger Bad Homburg werden wir uns auf die Mosel-Weinbergslagen konzentrieren, die nachweislich schon seit römischen Zeiten – ab dem ersten Jahrhundert nach Christus – mit Weinreben bepflanzt sind. Es handelt sich dabei um die ältesten Weinberge in [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Liebe Collegiatinnen und Collegiaten,</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">in unserer Weinprobe am Dienstag, dem 16. November 2021 um 18.30 Uhr im Hotel Steigenberger Bad Homburg werden wir uns auf die Mosel-Weinbergslagen konzentrieren, die nachweislich schon seit römischen Zeiten – ab dem ersten Jahrhundert nach Christus – mit Weinreben bepflanzt sind. Es handelt sich dabei um die ältesten Weinberge in Deutschland. Den Nachweis hierfür erbringen die Reste der römischen Kelteranlagen an der Mittelmosel in Piesport, Brauneberg, Graach und Erden, die in den letzten Jahrzehnten in den dortigen Weinbergen ausgegraben worden sind. Diese Kelteranlagen belegen bereits mit ihrer Größe, dass hier schon vor fast 2000 Jahren professioneller Weinbau in einem wirtschaftlich bedeutenden Maßstab betrieben worden ist.</p>





<p class="wp-block-paragraph">Der Weinbau begann zu römischer Zeit genau an den Orten, die auch heute zu den qualitativ am höchsten geschätzten Weinbergslagen zählen und um deren Besitz zahlreiche renommierte Weingüter konkurrieren. Als Reminiszenz an die Römer werden wir die Probe mit einem Elbling-Sekt beginnen – mit der Traube, die von den Römern wohl hauptsächlich angebaut wurde und die bis in unsere Zeit überdauert hat. Danach werden wir uns dem Riesling zuwenden und eine Verkostungstour durch die Weinbergslagen an der ca. 30 km langen Flussstrecke zwischen Piesport und Erden machen: vom Piesporter Goldtröpfchen über die Brauneberger Juffer, den Bernkasteler Doctor, Graacher Domprobst, Himmelreich und Josephshöfer, Ürziger Würzgarten, Erdener Prälat und Treppchen bis zu Wehlener und Zeltinger Sonnenuhr wird alles von Rang und Namen dabei sein. Damit sind in unserer Probe natürlich viele Spitzenweingüter wie Joh. Jos. Prüm, Fritz Haag, Willi Schäfer, Markus Molitor, Dr. Loosen, Dr. Hermann und Selbach-Oster vertreten. Wir wollen bei dieser Gelegenheit die volle Bandbreite der in den historischen Lagen erzeugten Weine zeigen. Deshalb werden wir trockene und feinherbe Lagenweine, mehrere Große Gewächse, einen Rotwein, und natürlich die klassischen Prädikate vom Kabinett bis zur Auslese verkosten. Besonders interessant wird es sein, dass wir auch auf einige gereifte Schatzkammer-Weine zurückgreifen können, die das außerordentliche Alterungspotential der großen Moselweine zum Ausdruck bringen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir hoffen auf eine spannende Veranstaltung und auf Ihre rege Teilnahme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit herzlichen Grüßen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Thomas Thees    Dr. Karin Schmitges-Thees    Wilhelm Josef Thiel</p>



<p class="wp-block-paragraph">P.S. Die Veranstaltung wird unter 2G-Bedingungen stattfinden. Bitte melden Sie sich wie gewohnt zeitnah bei <a href="mailto:gerda.machau@t-online.de" data-type="mailto" data-id="mailto:gerda.machau@t-online.de">Frau Machau </a>(gerda.machau@t-online.de) an und überweisen Sie den Betrag von 65,- € (für Mitglieder des Collegium Vini) bzw. 80,- € für Gäste auf das Konto des Collegium Vini bei der <strong>Commerzbank AG mit der IBAN DE14 5004 0000 0313 0382 00</strong> .</p>
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