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	<title>Australien &#8211; Gesellschaft für Weinkultur e.V.</title>
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	<description>Das Collegium Vini versteht seit 1951 Weinkultur als soziale Praxis, nicht als Disziplin. Wein wird mit Genuss im Kontrast der Landschaften, Rebsorten und Jahrgänge nicht erklärt, sondern besprochen.</description>
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	<title>Australien &#8211; Gesellschaft für Weinkultur e.V.</title>
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		<title>Wollte nur mal eben ..</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Rössler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2020 20:36:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Collegium Vini]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
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					<description><![CDATA[Wollte nur mal eben wieder was vom Collegium Vini hören lassen &#8211; immerhin scheint sich ja abzuzeichnen, dass wir noch etwas ausharren müssen. Aber das ist vielleicht auch eine Gelegenheit sich fortzubilden. Wine Australia ist die offizielle Wirtschaftsförderungsgesellschaft der australischen Regierung für die Weinbranche. Wer alles &#8211; ich betone, wirklich alles &#8211; über australische Weine [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Wollte nur mal eben wieder was vom Collegium Vini hören lassen &#8211; immerhin scheint sich ja abzuzeichnen, dass wir noch etwas ausharren müssen. Aber das ist vielleicht auch eine Gelegenheit sich fortzubilden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wine Australia ist die offizielle Wirtschaftsförderungsgesellschaft der australischen Regierung für die Weinbranche. Wer alles &#8211; ich betone, wirklich alles &#8211; über australische Weine wissen möchte, kann dies nun kostenlos in Australian Wine Discovered, einem <a href="https://www.wineaustralia.com/education" data-type="URL" data-id="https://www.wineaustralia.com/education">Education-Bereich der Website wineaustralia.com</a>, erfahren. Regionen inkl. detaillierten Karten zum Download, Rebsorten, Präsentationen und Lernunterlagen zu Themen wie &#8222;Organische und Biodynamische Weine Australiens&#8220; und vieles mehr ist dort zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich auch Videos und Webinare &#8211; hier ein Beispiel auf Deutsch: <a href="https://youtu.be/a04pCUAP4Ew" data-type="URL" data-id="https://youtu.be/a04pCUAP4Ew">German Webinar &#8211; Australian wine today &amp; tomorrow</a>. Moderator ist übrigens <a href="https://thomas-curtius.com" data-type="URL" data-id="https://thomas-curtius.com">Thomas Curtius, Master of Wine</a>. Einigen aus dem Collegium Vini dürften er und seine Frau noch von unserer Australien-Probe vor einigen Jahren in kompetenter Erinnerung sein.</p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<p class="responsive-video-wrap clr"><iframe title="German Webinar - Australian wine today &amp; tomorrow" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/a04pCUAP4Ew?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Jahresbericht 2016 des Präsidenten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Rössler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2017 20:04:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Collegium Vini]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Weine]]></category>
		<category><![CDATA[Große Gewächse]]></category>
		<category><![CDATA[rheingau]]></category>
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					<description><![CDATA[„Für Sorgen sorgt das liebe Leben und Sorgenbrecher sind die Reben.&#8220; (Johann Wolfgang von Goethe, West-Östlicher Divan) Liebe Collegiatinnen und Collegiaten, zum Ende des Jahres 2016 hoffe ich, dass es Ihnen weniger Sorgen als freudige Momente gebracht hat. Folgen wir der sogenannten öffentlichen Meinung, stehen unser Land, Europa und die Welt vor dem Zusammenbruch. Schon [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>„Für Sorgen sorgt das liebe Leben und Sorgenbrecher sind die Reben.&#8220;<br />
(Johann Wolfgang von Goethe, West-Östlicher Divan)</em></p>
<p>Liebe Collegiatinnen und Collegiaten,</p>
<p>zum Ende des Jahres 2016 hoffe ich, dass es Ihnen weniger Sorgen als freudige Momente gebracht hat. Folgen wir der sogenannten öffentlichen Meinung, stehen unser Land, Europa und die Welt vor dem Zusammenbruch. Schon unser Nationaldichter Goethe schrieb über seine Deutschen: „Die Deutschen sind übrigens wunderliche Leute! Sie machen sich durch ihre tiefen Gedanken und Ideen, d ie sie überall suchen und hineinlegen, das Leben schwerer als billig.- Ei, so habt doch endlich einmal die Courage, Euch den Eindrücken hinzugeben, Euch ergötzen zu lassen, Euch rühren zu lassen, Euch erheben zu lassen, ja Euch belehren und zu etwas Großem entflammen und ermutigen zu lassen.&#8220;<br />
Wir im Collegium Vini haben im abgelaufenen Jahr diesen Appell nach Kräften befolgt. Die Studienfahrt nach Sachsen, die „schwimmende&#8220; Rheingau-Probe, spannende Weinverkostungen und das festliche Advents-Abendessen im Heidelberger Schloss haben unsere Lebensfreude gesteigert. Höhepunkt im Vereinsjahr war die Studienreise in das sächsische Weinanbaugebiet. Herr Uhl hat uns auf eine Gipfelwanderung durch den sächsischen Weinbau und die sächsische Gastronomie mitgenommen. Ihm stand als kundiger und sympathischer Reiseführer Martin Gräfe aus Radebeul zur Seite, der offenbar Jede und Jeden in Weinbau und Gastronomie des sächsischen Elbtals kennt. Zum Auftakt gleich ein Paukenschlag, das Weingut Klaus Zimmerling in Pillnitz. Seine Rieslinge, Grau- und Weißburgunder und Traminer aus dem Königlichen Weinberg gehören zur deutschen Spitzenklasse, meine Favoriten: Der Spätburgunder-Sekt, der 2012 Riesling VDP Große Lage und der 2003 Riesling Eiswein. Das Ganze dargeboten im stilvoll renovierten Kelterhaus mit den schlanken Skulpturen von Malgorzata Chodakowska, der Ehefrau von Klaus Zimmerling. Abends ein von Herrn Gräfe moderiertes Menü im angesagten Ein Sterne-Restaurant „Elements&#8220; in Dresden Neustadt. Am zweiten Tag verkosteten wir die ebenfalls sehr qualitätsvollen Weine von Martin Schwarz aus besten Steillagen in Meißen und Radebeul, besonders hervorzuheben der Chardonnay 2015 aus dem Barrique, verwechslungsfähig mit einem Meursault. Nach einer Stadtführung in Meissen führte uns die sympathische und engagierte Partnerin des Winzers Tim Strasser durch die Probe im Weingut Rothes Gut Meissen auf der Höhe oberhalb der Stadt, mit Löß- und Lehmböden. Seine Grauburgunder, Scheurebe und -überraschenderweise -ein Hibernal (PIWI) wussten zu überzeugen. Dann ging es auf verschlungenen Straßen nach Zadel, dem größten und prominentesten Weingut in Sachsen, Schloss Proschwitz. Die von einem sehr kompetenten französischen Sommelier, Frederic Fourre, moderierte Probe stellte uns u.a. einen sehr gelungenen Frühburgunder-Sekt und eine rauchig würzige Riesling-Traminer-Cuvee mit schöner Rosennote vor. Das am Freitag besuchte Weingut Aust in Radebeul präsentierte schlanke und nach unserem Gusto etwas sehr säurebetonte Weißweine, die entgegen der Meinung von Weinführern nach unserem Eindruck nicht an das Niveau von Schwarz und Zimmerling heranreichen. Viel Freude hatten wir beim Essen im „Wein und Fein&#8220; von Martin Gräfe in Radebeul. Herr Kastler schenkte uns Weine der „Gemischten Bude&#8220; ein, einer Gruppe kleiner, hoch engagierter Winzer. Ihre Weine zeigten durchweg ein hohes Qualitätsniveau und boten Trinkgenuss. Professor Dr. Rainer Beck, von Haus aus Kunstwissenschaftler, stellte uns als Eigentümer des Weinguts Drei Herren in Radebeul dessen Weine auf der Sonnenterrasse des schönen Restaurants vor. Die zu 95 %aus Steillagen stammenden, aus zweimal selektierten Trauben gekelterten Weine gefielen auf ganzer Linie und zählen zur Gebietsspitze. Zu nennen: eine brillante 2015 Scheurebe, eine hochelegante 2012 Solarfis BA (PIWI) und eine Rotwein Cuvee „Eigensinn&#8220; mit 80 % Cabernet Franc-Anteil, an einen Chinon erinnernd. Krönender Abschluss des Programms war ein Abendessen im Restaurant „Atelier Sanssouci&#8220; in Radebeul mit von Martin Gräfe dazu abgestimmten Weinen. Es bleibt ein hervorragender Eindruck vom kleinen und feinen Anbaugebiet Sachsen, mit einer dynamischen Szene von Winzern und Gastronomen: jederzeit eine Reise wert. Großer Dank an Herrn Uhl für Konzeption und Durchführung dieser überaus gelungenen Fahrt.</p>
<p>Eine „Weinagentin&#8220; gestaltete die erste Weinprobe im Jahr 2016: Dahinter steht das Ehepaar Curtius aus Stuttgart, beruflich mit dem Weinmarketing befasst und spezialisiert auf Weine der neuen Welt &#8211; damit berufen, uns „Australien und seine Weine&#8220; vorzustellen. Dies gelang mit vollem Erfolg. Herrn Curtius Präsentation mit Beamer-Einsatz war höchst fachkundig, informationsreich und unterhaltsam. Die Weinauswahl widerlegte noch bestehende Vorurteile gegen die australischen<br />
Weine: wuchtig, alkoholreich, säurearm, holzdominiert. Mitnichten! Wir probierten fein strukturierte, elegante Chardonnays in großer stilistischer Bandbreite, entsprechend den unterschiedlichen klimatischen Verhältnissen. Ebenso punkteten die Rotweine, vielleicht etwas beliebig die Cabernet Sauvignons („Allerweltsrebe&#8220;), stärker profiliert die Grenaches und Shiraz, die mit eigenständiger Stilistik auf Augenhöhe mit ihren Verwandten von der Rhone und aus Spanien stehen.</p>
<p>Zu seinem 65jährigen Bestehen zelebrierte das Collegium bei seiner Festlichen Weinprobe anlässlich der Mitgliederversammlung im April „Große Gewächse und ihre Geschwister&#8220;. Die &#8211; kritische &#8211; Würdigung deutscher Spitzenweine ist seit der Gründung des Collegium Vini ein Kernelement seiner Tradition. Die Probe stellte die Großen Gewächse nach der Klassifizierung des VDP denen ohne diese Klassifizierung gegenüber, solchen aus der Zeit vor Einführung der Großen Gewächse und solchen,<br />
die heute die Klassifizierung nicht erhalten. Dies sind restsüße Weine von VDP-Winzern und trockene Weine unterhalb des Prädikats Großes Gewächs sowie Weine von nicht im VDP vertretenen Winzern. Bei der direkten Gegenüberstellung der trockenen Rieslinge eines Jahrgangs hatten die Großen Gewächse gegenüber ihren kleineren Geschwistern die Nase vorn. Sie hatten größere Fülle, mehr Länge und intensivere Aromen. Das bedeutet aber nicht automatisch mehr Trinkgenuss, da sie sättigender und weniger frisch als ihre kleineren Geschwister ausfallen. Es sind Weine zu einem gehobenen Essen und für eine langjährige Reifung. Letzteres konnten ihre Vorgänger, die Spätlesen der besten Winzer, aber auch, wie der 2007 Julius Echter-Berg Silvaner Spätlese von Dr. Wirsching im Vergleich zum 2013 Großen Gewächs aus gleicher Lage demonstrieren. Am höchsten habe ich die am Ende stehenden fünf Weine von der Mosel bewertet: Brauneberger Duffer Riesling Großes Gewächs aus 2013 und 2014, Spätlese 2014 und Auslese 2014 (alle von Fritz Haag) und das 2011 Erdener Treppchen Riesling Auslese von Dr. Hermann. Zusammenfassender Eindruck der Probe war: Es gibt keine Gleichung Großes Gewächs = Spitzenqualität. Überragende deutsche Weine gab und gibt es mit und ohne das Prädikat Großes Gewächs.</p>
<p>Im August ging das Collegium Vini an Bord des kleinen Rheinschiffes &#8222;St. Nikolaus I&#8220;, dem &#8222;Weltkulturerbe-Schiff des Mittelrheintals&#8220; zur ersten schwimmenden Weinprobe, gewidmet dem Rheingau als der romantischen deutschen Weinlandschaft schlechthin. 45 Teilnehmer genossen die Rheinfahrt bei strahlender Sonne von Sankt Goarshausen nach Eltville. Markus Hebgen, ein waschechter Rheingauer, moderierte kompetent und humorvoll die von ihm zusammengestellte Probe. Indem wir an der einzelnen Weinlage vorbeifuhren, hatten wir deren Wein im Glas. Die Verkostung war eine beeindruckende Demonstration der Lagenvielfalt des Rheingauer Rieslings und seines Qualitätspotentials. Von vielen seien genannt: 2015 Bacharacher Hahn von Toni Jost, 2014 Schloss Johannisberg Grünlack Große Lage, 2015 Oestricher Lenchen Spätlese „303&#8243; Große Lage und 2009 Hattenheimer Mannberg Auslese von Langwerth von Simmern. Ein neues „Veranstaltungsformat` des Collegium Vini, erdacht von Klaus Rössler, Chapeau!</p>
<p>Klassiker dagegen sind unsere Vorstellungsproben, die jedoch nicht aus der Mode kommen, wollen wir doch alle erfahren, welche guten Weine der aktuelle Jahrgang in Deutschland hervorgebracht hat. Zuverlässige Weinführer durch den Jahrgang 2015 (2014 bei Rotweinen) waren wiederum die Gebietsbeauftragten. Wenn ich meine Probennotizen anschaue, gab es keine (negative) Enttäuschung, dafür aber viele positive Eindrücke von jungen, aufstrebenden Winzern: Lisa Bunn, Nierstein; Jakob Schneider, Niederhausen/Nahe; Julia Bertram, Ahr; Kraemer, Auernhofen/Tauber; Philipps-Eckstein, Graach; Kastler-Friedland, Radebeul; Josef Ambs, Bötzingen/ Baden. Erwartungsgemäß konnten wir von den Spitzenbetrieben exzellente Weine verkosten, die aus dem Jahrgang das Beste herausholten, einige Riesling-Beispiele: Riesling auf der Mauer (Bassermann-Jordan), Oestricher Lenchen Spätlese (Jakob Kühn), Rauenthaler Baiken Spätlese Crescentic (Hess. Staatsweingüter), Erdener Herzlei Spätlese (Dr. Hermann). Das Fazit könnte lauten: 2015 ist ein Spitzenjahrgang, jedenfalls für edelsüße Rieslinge, für andere Rebsorten dann, wenn die Winzer zu hohe Alkoholgrade vermeiden konnten.</p>
<p>Unser festliches Abendessen im Advent „Wein und Speise&#8220; fand diesmal in einem der größten Touristen-Hot Spots unseres Landes statt, dem Heidelberger Schloss. Würde man erwarten, dass dort ein Sterne-Restaurant ansässig ist? Auf die Schlossweinstube von Martin Scharff hat uns unser vorjähriger Gastgeberin Miltenberg aufmerksam gemacht; beide gehören zur Vereinigung der Jeunes Restaurateurs d&#8220;Europe. Und Herr Scharff hat unsere Erwartungen mit einem sternewürdigen Menü erfüllt. Ein köstlicher zarter Rehrücken ist mir besonders in Erinnerung. Herr Simon, Seniorchef des Weinguts Kassner-Simon aus Freinsheim in der Pfalz präsentierte uns dazu Weine seines Betriebs. Die Pärchen harmonierten sehr gut mit den Speisen. Lebhaft wurde darüber diskutiert, welcher Wein am besten zum jeweiligen Gericht passte. Die Weine zeigten erfreuliche Qualität, besonders eine Rieslaner Auslese und der Spätburgunder aus dem Barrique. </p>
<p>Nun ist mir der Jahresrückblick etwas länger geraten, aber beim Schreiben kamen mir so viele schöne Erinnerungen hoch, namentlich an die Sachsen-Reise, da mag ich nicht kürzen. 2016 ist in unserem Verein auch ein Jahr von Abschieden. Gesundheitsbedingt haben zwei herausragende Aktive des Collegiums ihren Austritt erklärt, Guy Bonnefoit und Dieter Sauer. Guy Bonnefoit hat über Jahrzehnte mit seinem einzigartigen Wissen über Weine und Gastronomie das Collegium zu dem gemacht, was es heute ist, einem Kreis von Weinliebhabern mit sensiblem Gespür für Weinqualität, die Verbindung von Wein und Speise und mit der Fähigkeit, sensorische Empfindungen mit Sprache auszudrücken. Seine Studienfahrten nach Frankreich sind legendär, ebenso seine gastrosophischen Veranstaltungen in der Jahrhunderthalle. Dieter Sauer hat als Präsident über viele Jahre das Collegium Vini mit Autorität, Umsicht und klarer Strategie erfolgreich geführt. Er hat nicht darin nachgelassen, das kulturelle Element unserer Vereinsarbeit hochzuhalten. Die Vorstellung einer beliebigen Zechgemeinschaft war ihm ein Graus. Großartige Abende verbinden sich mit seiner Person: Mythos Wein mit Meinhard lirewenig, unsere Jubiläumsfeier zum 50sten in der Alten Oper, Österreich-Proben u.v.m. Horst Dietzel legt zum Jahresende sein langjährig ausgeübtes Amt als Koordinator einer der Vorstellungsproben nieder. Deren Dauererfolg darf er sich zugute schreiben, dank kluger Probenkomposition und wissensreicher Moderation. Erhalten bleibt er uns als Gebietsbeauftragter für den Mittelrhein.<br />
Unser langjähriger früherer Präsident Dr. Jochen Bauke legt sein Amt als Gebietsbeauftragter für die Mosel nieder. Als profunder Weinkenner und begnadeter Rhetoriker hat er sich hohes Ansehen unter den Collegiaten erworben. Wir freuen uns, dass er uns als Verkoster und Diskutant erhalten bleibt. Allen vier verdienten Aktiven spreche ich hiermit meinen herzlichen Dank aus und hoffe, dass sie auch künftig in Verbindung mit uns bleiben.<br />
Es freut mich, hier auch über Zugänge im Führungskreis des Collegium Vini berichten zu können: Dr. Ulrich Wanner-Laufer verstärkt und verjüngt unseren Vorstand. Dr. Peter Beck übernimmt das Anbaugebiet Rheinhessen, Wilhelm Josef Thiel das Anbaugebiet Mosel und Simon Sachs (nach spontaner Akklamation in der Mitgliederversammlung!) das Amt des Koordinators einer der Vorstellungsproben. Diese Beispiele mögen Schule bei den Collegiatinnen und Collegiaten machen!<br />
Mein Dank gilt allen, die im Berichtsjahr zum Erfolg unserer Vereinsarbeit beigetragen haben und unseren Mitgliedern, die in erfreulichem Maße die Veranstaltungen besucht haben.<br />
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen Gesundheit und Glück für 2017 und natürlich viel, wenn auch maßvollen Weingenuss, auch und vor allem im Collegium Vini!<br />
Mit den besten Grüßen<br />
Ihr<br />
gez. Dr. Klaus Schubäus<br />
Präsident</p>
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		<item>
		<title>Das Collegium Vini feiert Australien!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Hilgard]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2016 14:10:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Weinnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Cabernet Sauvignon]]></category>
		<category><![CDATA[Chardonnay]]></category>
		<category><![CDATA[Grenache]]></category>
		<category><![CDATA[Mourvedre]]></category>
		<category><![CDATA[Shiraz]]></category>
		<category><![CDATA[Syrah]]></category>
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					<description><![CDATA[In der Weltrangliste der Weinproduzenten steht Australien mit 12 Millionen Hektoliter pro Jahr an 7. Stelle (im Vergleich dazu steht Deutschland mit 8,8 Mio an 10. Stelle). Selbstverständlich ist es bei diesen Dimensionen nicht einfach die ganze Weinkultur eines Landes in einer Folge von nur 18 Proben darzustellen. Für Australien ist dies dem Gastmoderator Herrn [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Weltrangliste der Weinproduzenten steht Australien mit 12 Millionen Hektoliter pro Jahr an 7. Stelle (im Vergleich dazu steht Deutschland mit 8,8 Mio an 10. Stelle). Selbstverständlich ist es bei diesen Dimensionen nicht einfach die ganze Weinkultur eines Landes in einer Folge von nur 18 Proben darzustellen.</p>
<p><img decoding="async" src="https://collegium-vini.de/wp-content/uploads/2016/01/australia-wine-map-wine-folly.jpg" alt="australia-wine-map-wine-folly" class="aligncenter size-full wp-image-1262" /></p>
<p><img decoding="async" src="https://collegium-vini.de/wp-content/uploads/2016/03/cv_australien_steigenberger-bad-homburg_20160217.jpg" alt="cv_australien_steigenberger-bad-homburg_20160217" class="aligncenter size-full wp-image-1289" /></p>
<p>Für Australien ist dies dem Gastmoderator Herrn Thomas Curtius und seiner Frau Feodora bei der Veranstaltung des Collegium Vini am 17. Februar 2016 in hervorragender Weise gelungen, denn sein Geschmack traf an diesem Abend ganz offensichtlich auch den der Collegiatinnen und Collegiaten. </p>
<p>Schon die Einführung mit sechs Chardonnays war eine tatsächliche Herausforderung an Burgund. Die Weine, z.B. der „Sirromet“ aus Queensland und der „Fraser Gallop Estate“ vom Margaret River zeigten immense Eleganz und Finesse mit zartem Schmelz. Niemand hat da die alten, holzlastigen und alkoholischen Chardonnays früherer Tage vermisst!</p>
<p><img decoding="async" src="https://collegium-vini.de/wp-content/uploads/2016/03/cv_australien_thomas-curtius_aborigine-world_20160217.jpg" alt="cv_australien_thomas-curtius_aborigine-world_20160217" class="aligncenter size-full wp-image-1284" /></p>
<p>Die Kunst des Moderators zeigte sich auch in seiner Beschränkung auf einige wesentliche Aspekte der australischen Weinkultur. Selbstverständlich durfte dabei der Cabernet Sauvignon nicht fehlen. Die überwältigende Cassis-Frucht des “Vasse Felix“, einer Cuvée mit Merlot, begeisterte allgemein. Für mich waren die Höhepunkte der Probe die Grenache Weine aus uralten Rebstöcken. Entweder reinsortig wie der „d´Arenberg“ oder als Cuvée mit Mourvédre und Syrah wie der grandiose „Geoff Merrill“, beide aus dem McLaren Vale. Man spürte deutlich den mediterranen Geist dieser Kreszenzen, sehr schön erkennbar durch den Vergleich mit einem spanischen Garnacha-Wein aus Navarra. Dennoch waren die Aussie-Grenaches sehr eigenständige Persönlichkeiten mit terroir-geprägten Duft- und Geschmacksnoten.</p>
<p><img decoding="async" src="https://collegium-vini.de/wp-content/uploads/2016/03/cv_australien_hilgard_20160217.jpg" alt="cv_australien_hilgard_20160217" class="aligncenter size-full wp-image-1287" /></p>
<p>Wie zu erwarten, waren die reinsortigen Syrah-Weine, Down-under „Shiraz“ genannt, eine Klasse für sich. Der „Langmeil“ und „Penfolds Bin 28 Kalimna“ strotzten vor Kraft und Aromenfülle und ich habe mich gefragt wie man eigentlich solche Power-Pakete genießen kann. Die Röstaromen im Grillfleisch müssen schon fast verbrannt schmecken um gegen den Wein anzukommen. Aber vielleicht sind sie ja vorwiegend für Journalisten vom Kaliber eines Robert Parker gemacht. Ich jedenfalls könnte, gerade nach dem Gaumenerlebnis der feingliedrigen Weine der übrigen Probe und trotz ihrer meist großartigen Kritiker-Bewertung, gerne auf sie verzichten.</p>
<p><img decoding="async" src="https://collegium-vini.de/wp-content/uploads/2016/03/cv_australien_publikum_20160217.jpg" alt="cv_australien_publikum_20160217" class="aligncenter size-full wp-image-1288" /></p>
<p>Es war, alles in allem, ein äußerst genussreicher Abend und manches Vorurteil über australische Weine konnte in die intellektuelle Rumpelkammer verfrachtet werden. Den bei der Probe anwesenden Mitgliedern des Collegium Vini hat sich an diesem Abend Australien als Produzent finessenreicher und vielschichtiger Weiß- und Rotweine tief ins Gedächtnis gebrannt.</p>
<p><img decoding="async" src="https://collegium-vini.de/wp-content/uploads/2016/03/cv_australien_feodora-thomas-curtius_schubaeus_20160217.jpg" alt="cv_australien_feodora-thomas-curtius_schubaeus_20160217" class="aligncenter size-full wp-image-1286" /></p>
<p>Der Präsident des Collegium Vini, Dr. Klaus Schubäus, bedankt sich bei Feodora und Thomas Curtius von <a href="http://www.curtiuswineconsulting.com/" target="_blank">Curtius Wine Consulting für die ebenso kurzweilige wie kompetente Moderation der Weinwelt Australiens</a>. </p>
<p><strong>Australien und seine Weine</strong></p>
<p>Flight 1: Australia´s new White: Chardonnays<br />
MadFish Chardonnay 2013 Western Australia 13.0%<br />
Sidewood Chardonnay 2013 Adelaide Hills, South Australia 13.5%<br />
Innocent Bystander Chardonnay 2014 Yarra Valley, Victoria 13.0%</p>
<p>Flight 2 – Challenge for Burgundy &#8211; Cool Climate Premium Classics<br />
ROUTE du VAN Limited Release Chardonnay 2013 Yarra Valley, Victoria 12.5%<br />
Fraser Gallop Estate Parterre Chardonnay 2013 Margaret River, Western Australia 13.5%,<br />
Angove Family Crest Chardonnay 2015 McLaren Vale, South Australia 13.0%</p>
<p>Flight 3: Cabernet Sauvignon<br />
First Drop Mother’s Ruin Cabernet Sauvignon 2013 McLaren Vale, South Australia 14.0%<br />
Vasse Felix Filius Cabernet Sauvignon, Merlot 2013 Margaret River, Western Australia 13.5%<br />
Hollick Cabernet Sauvignon 2012 Coonawarra, South Australia 14.5%</p>
<p>Flight 4: NW OW Grenache revised<br />
d&#8217;Arenberg The Custodian Grenache 2012 McLaren Vale, South Australia 14.6%<br />
Kilikanoon Prodigal Grenache 2013 Clare Valley, South Australia 14.5%<br />
Artazu Pasos de San Martín 2012, Navarra DO Grupo, 14.5 %</p>
<p>Flight 5: NW – OW Grenache Blends<br />
Geoff Merrill Dry Grown Bush Vine GSM 2009 McLaren Vale, South Australia 14.5%<br />
Perrin &#038; Fils: La Grange St-Martin Rouge 2012, Côtes-du-Rhône AOC Réserve, 14.0 %</p>
<p>Flight 6: Shiraz<br />
Fowles Wines Ladies who Shoot their Lunch Shiraz 2012 Strathbogie Ranges, Victoria 13.2%<br />
Rolf Binder Hales Shiraz 2012 Barossa Valley, South Australia 13.5%<br />
Penfolds Bin 28 Kalimna Shiraz 2013 South Australia 14.5%</p>
<p>Zum Essen: Hardys William Hardy Shiraz 2013 Premium Selection, South Australia 14.5%</p>
<p><strong>Bezugsquellen und ungefähre Preise Anfang 2016, abhängig von Verfügbarkeit/Zeitpunkt der Bestellung/Aktionen</strong></p>
<p><a href="http://sidewood.com.au/" target="_blank">Sidewood</a> Chardonnay 2013 Adelaide Hills, South Australia<br />
<a href="http://www.davy.co.uk/wine-bar/davys-wine-merchants/" target="_blank">Davy’s Wine Merchants UK</a> &#8211; 18,00 €<br />
<a href="http://www.sirromet.com" target="_blank">Sirromet</a> Signature Collection Chardonnay 2013 Granite Belt, Queensland<br />
<a href="http://www.davy.co.uk/wine-bar/davys-wine-merchants/" target="_blank">Davy’s Wine Merchants UK</a> 25,00 €<br />
<a href="http://frasergallopestate.com.au/" target="_blank">Fraser Gallop Estate</a> Parterre Chardonnay 2013 Margaret River, Western Australia<br />
<a href="http://www.moevenpick-wein.de/" target="_blank">Mövenpick Deutschland</a> 24,50 €<br />
<a href="http://www.windowrie.com.au" target="_blank">Windowrie</a> Family Reserve Chardonnay 2013 Cowra, NSW<br />
Ex cellar price 25,00 €<br />
<a href="https://www.angove.com.au/" target="_blank">Angove</a> Family Crest Chardonnay 2015 McLaren Vale, South Australia<br />
Ex cellar price 20,00 €<br />
<a href="https://tapanappa.com.au/" target="_blank">Tapanappa</a> Chardonnay Tiers Vineyard Piccadilly Valley 2007, South Australia<br />
<a href="http://www.weinart.de/" target="_blank">WeinArt Deutschland</a> 20,40 – 40,00 €<br />
<a href="https://www.vassefelix.com.au/" target="_blank">Vasse Felix</a> Filius Cabernet Sauvignon, Merlot 2013 Margaret River, Western Australia<br />
<a href="https://www.bremer-weinkolleg.de/" target="_blank">Bremer Weinkolleg Deutschland</a> 19,90<br />
<a href="https://www.burchfamilywines.com.au/products/brands/howard-park/default.aspx" target="_blank">Howard Park</a> Leston Cabernet Sauvignon 2013 Margaret River, Western Australia<br />
<a href="http://www.divinefinewines.co.uk" target="_blank">Divine Fine Wines</a> UK 22,00 €<br />
<a href="http://heartlandwines.com.au" target="_blank">Heartland</a> Spice Trader Blend Shiraz/Cabernet Sauvignon 2013 Langhorn Creek<br />
<a href="http://vinexus.de" target="_blank">Vinexus Weinversand</a> 9,90 €<br />
<a href="http://www.darenberg.com.au/" target="_blank">d&#8217;Arenberg</a> The Custodian Grenache 2012 McLaren Vale, South Australia<br />
<a href="http://vinexus.de" target="_blank">Vinexus Weinversand</a> 15,50 €<br />
<a href="http://artadi.com/en/artazu" target="_blank">Artazu</a> Pasos de San Martín 2012, Navarra DO Grupo,<br />
<a href="http://www.moevenpick-wein.de/" target="_blank">Mövenpick Deutschland</a> 19,90 €<br />
<a href="http://www.kaybrothersamerywines.com" target="_blank">Kay Brothers</a> Basket Pressed Grenache 2014 McLaren Vale, South Australia<br />
<a href="http://www.weindepot-hautsch.de" target="_blank">Weindepot Bavaria</a> 18,90 €<br />
<a href="http://www.geoffmerrillwines.com.au" target="_blank">Geoff Merrill</a> Dry Grown Bush Vine GSM 2009 McLaren Vale, South Australia<br />
<a href="http://www.vif.de/" target="_blank">VIF Deutschland</a> 13,95 €<br />
<a href="http://familleperrin.com" target="_blank">Perrin &#038; Fils</a> La Grange St-Martin Rouge 2012, Côtes-du-Rhône AOC Réserve<br />
<a href="http://www.moevenpick-wein.de/" target="_blank">Mövenpick Deutschland</a> 9,90 €<br />
<a href="https://www.fowleswine.com" target="_blank">Fowles Wine</a> Ladies who Shoot their Lunch Shiraz 2012 Strathbogie Ranges, Victoria<br />
<a href="http://Winedirect.co.uk" target="_blank">Winedirect.co.uk</a> 28,00 €<br />
<a href="http://www.langmeilwinery.com.au/" target="_blank">Langmeil</a> Hangin Snakes 2012 Barossa, South Australia<br />
<a href="http://www.sandfirewines.de" target="_blank">Sandfire Deutschland</a> 13,25 &#8211; 13,75 €<br />
<a href="https://www.penfolds.com" target="_blank">Penfolds</a> Bin 28 Kalimna Shiraz 2013 South Australia<br />
<a href="http://vinexus.de" target="_blank">Vinexus Weinversand</a> 34,00 €<br />
<a href="http://hardyswines.com/" target="_blank">Hardys</a> William Hardy Shiraz 2013 Premium Selection, South Australia<br />
<a href="https://www.brogsitter.de/" target="_blank">Brogsitter Deutschland</a> 11,80 €</p>
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		<title>Einladung zu unserer ersten Weinprobe im neuen Jahr &#8211; Australien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Rössler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jan 2016 19:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Weinnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Barossa]]></category>
		<category><![CDATA[cool climate]]></category>
		<category><![CDATA[GSM-Weine]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe Collegiatinnen und Collegiaten, wir laden Sie herzlich ein zu unserer ersten Weinprobe im neuen Jahr „Australien“ am Mittwoch, den 17. Februar 2016, um 18:30 Uhr im Steigenberger Hotel Bad Homburg, Kaiser-Friedrich-Promenade 69 Die Beurteilung der Weine aus der „Neuen Welt“ wird hierzulande vielfach von Vorurteilen erschwert. Das gilt in besonderem Maße für die Weine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Collegiatinnen und Collegiaten,  </p>
<p>wir laden Sie herzlich ein zu unserer ersten Weinprobe im neuen Jahr</p>
<p>„Australien“<br />
am Mittwoch, den 17. Februar 2016, um 18:30 Uhr<br />
im Steigenberger Hotel  Bad Homburg, Kaiser-Friedrich-Promenade 69</p>
<p>Die Beurteilung der Weine aus der „Neuen Welt“ wird hierzulande vielfach von Vorurteilen erschwert. Das gilt in besonderem Maße für die Weine Australiens: Sie seien in großen Quantitäten industriell hergestellte Kraftprotze für die internationalen Supermarkt-Ketten. Bei näherem Hinsehen muss man als Weinfreund allerdings feststellen, dass dies nur die halbe Wahrheit ist. Es gibt selbst bei den großen Produzenten neben den Konsumweinen handwerklich hergestellte Kreszenzen, die die Kritiker begeistern und viele Preise im In- und Ausland gewonnen haben. Eine besondere Rolle für den typisch australischen Charakter der Weine spielen die Rebsorten Syrah (Shiraz) und Grenache, die im 19. Jahrhundert von der Rhône nach Down Under kamen. Im Gegensatz zum europäischen Weinbau ist die Regulierung durch das australische Weinrecht sehr überschaubar, insbesondere gibt es keine Mengenbegrenzung bei der Traubenernte, und auch die geographische Herkunft des Lesegutes wird flexibler gehandhabt. </p>
<p>Wir möchten alle Collegiatinnen und Collegiaten sowie Ihre Gäste zu einer önologischen Entdeckungsfahrt auf den 5. Kontinent einladen. Das Probenspektrum reicht von in Europa nicht erhältlichen Weiß- und Rotweinen kleiner Familienbetriebe über GSM-Weine von 100 Jahre alten Rebstöcken bis hin zu den besten Weinen von renommierten Großbetrieben. Ebenso werden wir Weine von verschiedenen Klimazonen probieren, von Barossa bis zu cool climate Chardonnays. Dabei lernen wir die Vielfalt der Stile unterschiedlicher Weinmacher kennen. Erstmals werden &#8211; gleichsam als Orientierungspunkte &#8211; einige europäische „Originale“ in die Probe eingebaut.<br />
<iframe src="https://www.google.com/maps/d/embed?mid=zy7p85IhFjzI.kfYpmEADxHgI&#038;hl=en_US" width="640" height="480"></iframe><br />
Zusammengestellt und kommentiert wird die Verkostung in verschiedenen „flights“ von einem anerkannten Australienspezialisten, Herrn Thomas Curtius. Herr Curtius ist vielfach ausgezeichneter Weinakademiker (u.a. Esterházy Award, zuletzt Participant of Port Scholarship Program in Douro, Winner of Scholarship of French Wine Society for Languedoc-Roussillon oder Participant of Napa Valley Wine Master uvm.) und wird im Juni die Prüfung zum „Master of Wine“ ablegen &#8211; ein besonders exklusiver Club, der dann in Deutschland 9 Mitglieder haben wird.</p>
<p>Wir hoffen auf eine rege Beteiligung an dieser spannenden und in jeder Hinsicht ungewöhnlichen Probe. Gäste sind wie immer sehr herzlich willkommen. </p>
<p>Der Kostenbeitrag für diese Veranstaltung beträgt für Collegiatinnen und Collegiaten 40 €. Gäste bezahlen einen Kostenbeitrag von 50 €. Während der Probe wird ein Tellergericht gereicht.</p>
<p><a href="https://collegium-vini.de/veranstaltungen/anmeldung-zu-veranstaltungen/">Bitte melden Sie sich hier</a> oder per <a href="mailto:Gerda.Machau@t-online.de">E-Mail an Frau Machau</a>  verbindlich an und überweisen Sie den entsprechenden Betrag.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>gez. Dr. Peter Hilgard                           gez. Klaus Rössler</p>
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