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	Kommentare zu: Es wird mal wieder Zeit, über das Preis-Genuss-Verhältnis zu reden &#8230;	</title>
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	<description>Das Collegium Vini versteht seit 1951 Weinkultur als soziale Praxis, nicht als Disziplin. Wein wird mit Genuss im Kontrast der Landschaften, Rebsorten und Jahrgänge nicht erklärt, sondern besprochen.</description>
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		Von: Dr. Peter Hilgard		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Peter Hilgard]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Aug 2017 09:57:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als langjähriger Weinfreund und einstiger Weinhändler habe ich mich viel mit dem Preis-/Genuss (fälschlich auch häufig als „Leistung“ apostrophiert)-Verhältnis beschäftigt und in meinem Blog habe ich mich ausgiebig über die Etiketten- und Surrogat-Trinker(25.2.12) sowie die Wein-Snobs(26.4.16) ausgelassen. Bei all diesen Personen spielt der Preis eines Weines eine große Rolle. Sie folgen damit genau dem Muster aller Konsumenten von Luxusgütern und niemand weiß besser als die Gemeinschaft der Collegiaten, dass Wein ein Luxusgut par excellence ist. Man möchte sich an ihm freuen, ihn genießen und ihn schließlich auch besitzen. Auch der Liebhaber eines Lamborghini überlegt nicht welche Vorteile er mit diesem Auto gegenüber einem VW-Passat hat, der 10 mal billiger ist. Die von KR zitierte Bonner Studie schmälert doch in keiner Weise den Genuss teurer Weine. Eine hohe materielle Wertigkeit befriedigt eben nicht nur das Prestige-Bedürfnis des Käufers sondern, wie die Hirnforscher erkannt haben, ganz offensichtlich auch eine andere Sehnsucht, deren Erfüllung sie einer Art „Placebo“-Effekt zuschreiben. Jeder Mediziner weiß, dass ein Großteil von Medikamenten über einen Placebo-Effekt sehr wirksam sein kann. Warum sollten wir das unbedingt ändern? Muss der Lamborghini-Fan die Karosserie abmontieren, damit man die Marke nicht mehr erkennt? Müssen wir nur noch verdeckte Weinproben durchführen, damit wir nicht mehr vom Etikett auf den Preis schließen können? Ich persönlich liebe Luxus – auch beim Wein und dazu stehe ich!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als langjähriger Weinfreund und einstiger Weinhändler habe ich mich viel mit dem Preis-/Genuss (fälschlich auch häufig als „Leistung“ apostrophiert)-Verhältnis beschäftigt und in meinem Blog habe ich mich ausgiebig über die Etiketten- und Surrogat-Trinker(25.2.12) sowie die Wein-Snobs(26.4.16) ausgelassen. Bei all diesen Personen spielt der Preis eines Weines eine große Rolle. Sie folgen damit genau dem Muster aller Konsumenten von Luxusgütern und niemand weiß besser als die Gemeinschaft der Collegiaten, dass Wein ein Luxusgut par excellence ist. Man möchte sich an ihm freuen, ihn genießen und ihn schließlich auch besitzen. Auch der Liebhaber eines Lamborghini überlegt nicht welche Vorteile er mit diesem Auto gegenüber einem VW-Passat hat, der 10 mal billiger ist. Die von KR zitierte Bonner Studie schmälert doch in keiner Weise den Genuss teurer Weine. Eine hohe materielle Wertigkeit befriedigt eben nicht nur das Prestige-Bedürfnis des Käufers sondern, wie die Hirnforscher erkannt haben, ganz offensichtlich auch eine andere Sehnsucht, deren Erfüllung sie einer Art „Placebo“-Effekt zuschreiben. Jeder Mediziner weiß, dass ein Großteil von Medikamenten über einen Placebo-Effekt sehr wirksam sein kann. Warum sollten wir das unbedingt ändern? Muss der Lamborghini-Fan die Karosserie abmontieren, damit man die Marke nicht mehr erkennt? Müssen wir nur noch verdeckte Weinproben durchführen, damit wir nicht mehr vom Etikett auf den Preis schließen können? Ich persönlich liebe Luxus – auch beim Wein und dazu stehe ich!</p>
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		<title>
		Von: uwl		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[uwl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Aug 2017 15:52:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Interessante Studie... Für das Collegium sollten wir die Preise nicht verschweigen, ich denke, wir können damit umgehen, zumal viele ohnehin bei teueren Weinen schon anhand des Namens des Winzers und dessen Lagen die Preise einschätzen können.

Außerdem: Teuer kaufen und trinken kann jeder, der das Geld dazu hat und das sind eigentlich viele. Name drinking ist genauso blöd wie name dropping...

Machen wir uns einen Spass, das beste Preis-Leistungsverhältnis zu finden und vielleicht auch zu bestimmen, welche Leistung es für welchen Anlass braucht. Natürlich ist es mit Goethe richtig, dass das Leben zu kurz ist, um schlechten Wein zu trinken. Es muss aber auch nicht wirklich für den lauen Sommerabend auf der Terasse das 1. Gewächs sein, es kann aber es muss nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Interessante Studie&#8230; Für das Collegium sollten wir die Preise nicht verschweigen, ich denke, wir können damit umgehen, zumal viele ohnehin bei teueren Weinen schon anhand des Namens des Winzers und dessen Lagen die Preise einschätzen können.</p>
<p>Außerdem: Teuer kaufen und trinken kann jeder, der das Geld dazu hat und das sind eigentlich viele. Name drinking ist genauso blöd wie name dropping&#8230;</p>
<p>Machen wir uns einen Spass, das beste Preis-Leistungsverhältnis zu finden und vielleicht auch zu bestimmen, welche Leistung es für welchen Anlass braucht. Natürlich ist es mit Goethe richtig, dass das Leben zu kurz ist, um schlechten Wein zu trinken. Es muss aber auch nicht wirklich für den lauen Sommerabend auf der Terasse das 1. Gewächs sein, es kann aber es muss nicht.</p>
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